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Beispiele für Frontend-DRMS

Die beiden wohl bekanntesten Digital Rights Management Systeme sind:

- Microsoft Windows Media Player
Der Media Player ermöglicht die Benutzung des integrierten DRM-Moduls um bestimmte Rechte festzulegen.

- Adobe Reader (bzw. der Vorgänger Acrobat Reader)
Der Adobe Reader besitzt ebenfalls ein integriertes DRM-Modul. Dies kann z.B. festlegen, dass eine Datei nicht gedruckt und graifsch/textlich gespeichert werden kann usw. Über eien Schnittstelle können auch Funktionen von Drittanbietern inplementiert werden.

Beispiele für Backend-DRMS

Es gibt derzeit 4 sehr bedeutende Backend-DRMS:

- Microsoft Windows Media Server
Das Produkt vom Platzhirschen der Softwarekonzerne ist natürlich kompatibel zum Windows Media Player.
Für den Windows Media Server gibt es derzeit das breiteste Angebot an Software von Drittanbietern, einem wichtigen Kriterium für die Marktdurchsetzung.

- IBM EMMS
EMMS ist wohl eines der ältesten DRMS. Es handelt sich damit um eine Software-Suite aus bis zu 7 Modulen, die je nach Anwendungserfordernissen kombiniert werden können. IBM unterstützt standardmäßig nur wenige Audio-Abspielanwendungen, über das SDK kann der Kunde dies aber selbst entwickeln.

- Digital World Services ADORA
Die ehemalige Bertelsmann-Tochter ist einer der Pioniere im DRM. Bei ADORA handelt es sich um eine Plattform für DRM, die verschiedene Komponenten in eine Backoffice-Applikation integriert. Es wird bereits in der Praxis für einige größere Projekte angwandt.

- (Realnetworks) Helix
Eines der ersten Systeme, das von einem Unternehmen aus dem Musikservice-Bereich stammt, ist Helix. Das Besondere an Helix ist, dass es sich grundsätzlich um ein Open Source Projekt handelt und so besonders hohe Vertrauenswürdigkeit genießen kann.

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